Bison Agilität bei Bison

Agile Arbeitsweise bei Bison

Ready to live AGILE?

Business Software - insbesondere ERP-Software - zu entwickeln und einzuführen, hat oft einen etwas angestaubten Charakter und wird mitunter als langweilig beschrieben. Doch wer einen Rundgang durch unser Gebäude macht, merkt schnell, dass diese Einschätzung weit daneben liegt. Man stösst auf eine Menge lebendiger Taskboards, umfangreiche Story Maps, auf Flipcharts visualisierte Anforderungen und auch Team Charters. Man sieht SW-Entwickler beim Pair Programming, beim Skizzieren von Lösungsvarianten oder in Standup-Meetings. Auf den Displays der Team-Areas findet man Resultate, der mehrmals täglich laufenden Builds und Unittests, Informationen zur Testabdeckung, zu Sprintfortschritt oder Releaseterminen. Man beobachtet Teams bei „DoJo’s“ zu Themen wie Clean Code, SOLID-Rules oder „Testdriven Development“. Ins Auge stechen auch Personas und Wireframes, beides Werkzeuge von „User Centered Design“, ein aktuelles Thema bei uns. Am Ende des Rundgangs kann man auch die Trophäe für den Gewinn des Swiss ICT Awards bewundern – der aktuellste Höhepunkt unserer Firmengeschichte. Also, eine langweilige Arbeitsumgebung sieht definitiv anders aus.

Wer die Gelegenheit nützt hinter die Kulissen zu schauen, entdeckt eine Firma, die sich der Agilität verschrieben hat. Sehr flache hierarchische Strukturen führen zu viel Verantwortung bei den Fachleuten. Informationen fliessen schnell und transparent - wer will, ist über alles informiert. Mit allen Herausforderungen und gelegentlichen Rückschlägen, die natürlich auch bei uns auftreten, bewegen wir uns seit 2011, Schritt für Schritt, konsequent vorwärts. Wir lernen, passen uns an und gehen weiter. Iterativ, agil.

Ein bisschen Historie zum Thema Agilität und Bison: Auch wir erinnern uns dunkel an unsere „Closed-Shop“-Zeiten: Die IT-Abteilung war strikt vom restlichen Geschäft getrennt, so was wie der heilige Gral. Anforderungen wurden „über den Zaun“ in die Entwicklung geworfen, Spezifikationen hin und her gemailt, miteinander reden war die Ausnahme. Die Folge: das Ergebnis entsprach sehr oft nicht dem Erwarteten. Basierend auf diesen Erlebnissen hat sich Bison entschieden, sich auf den Weg der Agilität zu machen. Nach einer Übungsphase mit zwei Teams im 2011, wurde 2012 die komplette Produktentwicklung auf Scrum umgestellt. Zu Spitzenzeiten waren 16 – teils international verteilte – Scrum Teams in einem Multiprojektumfeld am Start.

Agile Scrum Methodology

Die wesentlichen Ziele sind die üblichen: die Verkürzung der "Time-to-Market" bei gleichzeitiger Kostensenkung und Qualitätssteigerung. Scrum als ein Framework für iterative und adaptive Produktentwicklung hilft uns dabei, uns in einer komplexen Umgebung zurechtzufinden. „Inspect & Adapt“ steht im Vordergrund, was dazu führt, dass wir unsere Projekte erfolgreich bewältigen können. Mit den Feedbackzyklen von Scrum schaffen wir das zusätzlich immer besser und erfolgreicher.

Die isolierte Betrachtung von Scrum wird dem Ganzen aber nicht gerecht. Die grösste Herausforderung stellt auch bei uns der Kulturwandel hin zu einer selbstorganisierenden, agilen Kultur dar, die von den Mitarbeitenden akzeptiert und gelebt wird. In einem grösseren Unternehmen wie Bison gibt es verschiedene Organisationseinheiten, Strukturen und Stakeholder und es liegt im Interesse der Unternehmung, ganzheitliche Verbesserungen anzustreben. Diese initiale Scrum-Transformation führte zu flachen Hierarchiestufen innerhalb der Software-Entwicklung und später auch im restlichen Unternehmen. Mit echten crossfunktionalen agilen Teams, in denen neben Software-Entwicklern und Testern auch Projektleiter, Business Consultants und Supporter im gleichen Team agieren, schafften wir einen weiteren grossen Schritt. Der Markt bestimmt wie wir zusammenarbeiten, die Linienorganisation verliert im täglichen Geschäft an Bedeutung.

Unsere Bemühungen sind für unsere Kunden spürbar und führen ihre Projekte zum Erfolg. Immer öfter gelingt es uns, auf Anhieb das richtige Resultat zu erzielen. Das spornt uns für unsere Zukunft an, denn wir können es noch besser.